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Top Pick: Optifade

Die Wissenschaft vom Nichts

GORE™ OPTIFADE™ heißt die unglaubliche Tarntechnologie, die Beretta für den passionierten Schalenwildjäger und in diesem Jahr erstmals auch für begeisterte Wasserwildjäger bietet. Dabei handelt es sich um das allererste Tarnmuster, das darauf beruht, wie Tiere – und nicht Menschen – sehen, sowohl in räumlicher als auch farblicher Hinsicht.

Optifade_LogoZur Entwicklung dieses Produkts hat die Firma W.L. Gore&Associates ein Team der weltweit angesehensten Experten für visuelle Wahrnehmung bei Tieren, Textiltechnologie sowie Tarn- und Jagdtechniken zusammengestellt. Im Gegensatz zur Camouflage, bei der der Jäger sich dem Hintergrund anzupassen versucht, verhindert GORE™ OPTIFADE™, dass er vom Tier überhaupt als Jäger erkannt wird. Die revolutionäre Idee liegt darin, die Symmetrie des menschlichen Körpers aufzubrechen, die von Tieren als solche erkannt und mithilfe von Makromustern mit dem Jäger assoziiert wird. Anhand von Mikromustern, die einerseits auf die Farbwahrnehmung des Tieres und andererseits auf seine Einteilung der Umwelt in positive und negative Bereiche Rücksicht nehmen, soll die Wahrnehmung des Tieres mit der restlichen Umwelt überblendet werden.

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Es handelt sich also nicht mehr nur um eine simple Imitation der Umwelt, sondern eine innovative Tarnung, die überblendet, statt zu verstecken. So können Sie dem Tier unglaublich nahe kommen. Das Muster setzt sich nicht mehr aus Blättern und Buschwerk zusammen (aus nächster Nähe sind diese Muster sinnvoll, aus der Entfernung hingegen leicht als simple Farbblöcke erkennbar), sondern stört durch spezielle Formen aus jeder Distanz die Orientierung des Tieres, aus dem Hinterhalt ebenso wie bei der Pirschjagd.

GORETM OPTIFADETM WALDMUSTER


cervo_400pxDas heimische Schalenwild hat ein extrem weites Sichtfeld, das 280° umfasst und es ihnen erlaubt, Raubtiere, Jäger und potentielle Gefahren überaus schnell zu erkennen. Dies jedoch zum Nachteil ihrer Sehschärfe und Fokussierfähigkeit: Sie erkennen zwar Formen und Punkte, müssen aber auf andere Sinne vertrauen, um diese genauer zu bestimmen. Geometrische Waldmuster stören die Orientierung des Tiers aus jeder Distanz, ganz gleich ob sich der Jäger im Ruhezustand oder in Bewegung befindet.

Während das Farbsehen des Menschen trichromatisch ist und er somit das volle Farbspektrum wahrnehmen kann, habe Huftiere eine dichromatische Farbwahrnehmung. Sie können kein Rot sehen und nehmen die Welt in Gelb, Blau und Grau wahr. Das Waldmuster wurde speziell für die Umgebung des Waldes entwickelt und nimmt dabei Rücksicht auf den Vertikaleffekt der Bäume sowie kürzere Distanzen.

Wasservögel haben ein sehr großes, fast rundum reichendes Sichtfeld. Ihre Sehschärfe ist für tierische Verhältnisse sehr gut, aber nicht besser als die des Menschen. Sie haben einen vierten Fotorezeptor, der es ihnen ermöglicht Farben zu sehen, die der Mensch nicht wahrnehmen kann. Das neue Wasservögel-Muster basiert auf digitalen Mikround Makromustern. Die Mikromuster helfen dem Jäger dabei, sich dem Hintergrund durch Farben und Maserungen anzupassen. Da Vögel besonders farbempfindlich sind und rasch auf eine Diskontinuität mit dem Hintergrund reagieren, wurde das Wasservögel-Mikromuster so detailreich wie möglich gestaltet, um den Vogel in seinem Sehen zu verwirren. Insbesondere wurden die Farben manipuliert, um einen starken Tiefeneindruck zu schaffen. Das Makromuster hat, wie bei der Wald-Version, die Aufgabe, die Symmetrie des menschlichen Körpers zu brechen.

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Da Vögel sich meist höher und in Bewegung befinden und den Jäger so nicht horizontal erblicken, wurden die Makromuster vertikaler als das Muster für Bodentiere gestaltet. Während die meisten Tarnmuster davon ausgehen, dass der Vogel vom Boden aus auf den Jäger blickt, nimmt das Wasservögel-Muster darauf Rücksicht, dass Vögel sich im Flug meist über dem Jäger und in ständiger Bewegung befinden. Das Muster wurde für eine Flugbahn von 45 Grad und eine Distanz von rund 35 Metern entwickelt. Die Jagd auf Wasservögel erfolgt meist in einer Umgebung mit starken Kontrasten. Direktes Licht vom Horizont oder reflektiertes Licht von der Wasseroberfläche flackern durch Spalte und schaffen so stark gebündelte Strahlen. Auch das Wasservögel-Muster weist starke Kontraste auf, um sich dieser Umgebung anzupassen.

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